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Weihnachtskino

Auf einem Raumschiff, das mit halber Lichtgeschwindigkeit 120 Jahre auf dem Weg zu einer neuen Welt ist, befinden sich 5.000 „Passengers“ (und 270 Besatzungsmitglieder) in einer Art Schlaf, in welchem sie nicht altern.

In den Saarbrücker UT Kinos befanden sich am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien 500 Schüler und Schülerinnen (und 27 Lehrer und Lehrerinnen), die hellwach waren und intensiv dem sehr spannenden und bildgewaltigen Film folgten.

In dem Film wird folgende Geschichte erzählt: Aufgrund einer Fehlfunktion wird ein Passagier 90 Jahre zu früh wach. Er weiß, dass er niemals lebend ankommen wird, er muss den Rest seines Lebens in Einsamkeit verbringen. Nach einem Jahr der Einsamkeit weckt er eine Passagierin. Damit muss diese sein Schicksal teilen. Ist er damit ein Mörder? Ein Ertrinkender wird seinen Retter immer mit in die Tiefe ziehen! Um die Geschichte weiter zu erzählen: Die Passagierin weiß zunächst nicht, dass sie geweckt wurde und es entwickelt sich eine intensive Liebesbeziehung. Als sie es erfährt, wird aus Liebe tödlicher Hass. Um nicht – neudeutsch ausgedrückt – zu viel zu „spoilern“ - es gibt trotzdem noch ein Happy End: Aufgrund einer dramatischen, lebensbedrohenden Zuspitzung der Situation müssen beide zusammenarbeiten um die Zerstörung des Schiffes zu verhindern. Dabei lernen sie eine der wichtigsten Lektionen des menschlichen Lebens: Wenn man die Situation, den Ort nicht ändern kann, muss man versuchen, dort wo man ist, glücklich zu werden. Also: „carpe diem“!

Text: Wolfgang Bröhl